

Die Immortelle – ein Symbol für das Selbst
Zwischen Felsen, auf trockenem, nährstoffarmem Boden, wächst eine Pflanze, die kaum etwas zum Leben zu brauchen scheint. Sie heißt Immortelle – die Unvergängliche. Niemand erklärt ihr, wie sie wachsen soll. Niemand zieht an ihren Blättern, damit sie schneller gedeiht. Sie trägt ihre Richtung bereits in sich. Immer wieder denke ich an diese Pflanze, wenn Eltern mich fragen: "Mache ich genug?""Fördere ich mein Kind ausreichend?""Sollte ich mehr eingreifen?" Hinter diesen Fragen


Wenn Entwicklung zur Diagnose wird
„Ist das noch normal?“ Diese Frage stellen sich viele Eltern, wenn ihr Kind klammert, trotzt, ängstlich wirkt oder sich zurückzieht. Doch nicht jede Auffälligkeit ist eine psychische Störung. Gerade im Vorschulalter stehen Kinder vor wichtigen Entwicklungsaufgaben. Sie lernen, sich von ihren Eltern zu lösen, eigene Gefühle zu regulieren, Frustrationen auszuhalten und ein eigenes Selbst zu entwickeln. Dabei geraten sie immer wieder aus dem Gleichgewicht. Was Erwachsene als Pro


Wer seine Aggression nicht integrieren darf, kann oft auch keine Loyalität entwickeln. People Pleasing als Ausdruck einer Entwicklungshemmung – und die unsichtbaren Kosten für Beziehungen.
People Pleaser gelten als freundlich, hilfsbereit und sozial kompetent. Sie vermeiden Konflikte, bemühen sich um Harmonie und versuchen, niemanden zu verletzen. In einer Kultur, die Anpassungsfähigkeit, Rücksichtnahme und Freundlichkeit hoch bewertet, erscheinen sie oft als besonders liebenswerte Menschen. Doch die Perspektive ihrer Partner bleibt erstaunlich häufig unbeachtet. In therapeutischen Gesprächen berichten Partner von einem deutlich anderen Erleben. Sie fühlen sich




